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19.06.2019, Templin

Der Umbau wird mit ca. 10,1 Mio. Euro gefördert. Das ASZ soll im Spätsommer 2020 fertig gestellt sein und bietet für die unterschiedlichsten Fachrichtungen optimale Arbeitsbedingungen.

Grundsteinlegung: Startschuss in Templin für Umbau zum Ambulant-Stationären Zentrum

Regional-Geschäftsführer Dr. Christian von Klitzing, Landrätin Karina Dörk, Templins Bürgermeister Detlef Tabbert, Staatssekretär Andreas Büttner, AOK Nordost-Vorstandsvorsitzende Daniela Teichert, IGiB-StimMT-Geschäftsführer Lutz Freiberg, Landesgeschäftsführerin Gabriela Leyh (BARMER GEK Berlin/Brandenburg) und John Jander, Direktor des Sana Krankenhauses Templin. Bild: Maria Seehafe

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19.06.2019

Staatssekretär Andreas Büttner (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg), Landrätin Karina Dörk und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert haben heute gemeinsam mit Regional-Geschäftsführer Dr. Christian von Klitzing und Direktor John Jander den Grundstein für den Umbau des Sana Krankenhaus Templin zum Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ) gelegt. Der Umbau wird mit ca. 10,1 Mio. Euro gefördert. Das ASZ soll im Spätsommer 2020 fertig gestellt sein und bietet für die unterschiedlichsten Fachrichtungen optimale Arbeitsbedingungen.

Nach einer Prognose des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wird die Bevölkerung im Mittelbereich Templin bis 2030 um ein Fünftel abnehmen. Gleichzeitig wird die Anzahl der Bewohner über 65 Jahre um 44,6 Prozent steigen. Dennoch wird es auch im Jahr 2030 noch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geben – wenn auch weniger. Diese veränderte Bevölkerungsstruktur hat signifikante Auswirkungen auf den medizinischen Versorgungsbedarf und dieser wiederum auf die notwendigen Behandlungsstrukturen.

Das Projekt IGiB StimMT - Strukturmigration im Mittelbereich Templin, welches aus Mitteln des Innovationsfonds gefördert wird, bietet Patienten dank einer engen Vernetzung von Haus- und Fachärzten, Krankenhaus, Apotheken, Therapeuten und Pflegediensten eine adäquate medizinische Versorgung im wohnortnahen, ländlichen Raum. Dreh- und Angelpunkt ist das Krankenhaus Templin, das dafür bis 2020 zu einem Ambulant-Stationären Zentrum umgebaut wird.

Der Neubau (295 m² Hauptnutzfläche) beinhaltet neben einer modernen Bereitschaftsdienstpraxis interdisziplinäre Untersuchungs- und Behandlungsräume für verschiedene Fachdisziplinen und als Besonderheit eine Begegnungsstätte als Verbindung zum Bestandsgebäude. Bisher sind 35 Auftrage mit einem Gesamtvolumen von rund 6,4 Mio. Euro an Unternehmen aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vergeben worden.

Staatssekretär Andreas Büttner und Landrätin Karina Dörk zeigten sich vor Ort beeindruckt: „Was hier im Mittelbereich Templin entsteht, ist zukunftsweisend und hat Modellcharakter für andere Kommunen.“ „Ich bin mir sicher, dass die Patienten in allen Bereichen – von der Pädiatrie bis hin zur Geriatrie – auf hohem medizinischen Niveau unter besten Bedingungen betreut werden“, unterstrich Templins Bürgermeister Detlef Tabbert die große Bedeutung des Vorhabens im Beisein von rund 100 geladenen Gästen. Eine qualitativ hochwertige, medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, das sei der Anspruch für den gesamten Mittelbereich Templins.

Hinter IGiB-StimMT steht die Arbeitsgemeinschaft ‚Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg‘. Erstmals arbeiten seit November 2016 Krankenkassen (AOK Nordost und BARMER), Kassenärztliche Vereinigung, die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbHund die Projektgesellschaft IGiB-StimMT gGmbH zusammen, um sektorenübergreifend neue Formen der Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Die Idee dahinter ist, die medizinisch notwendigen Versorgungen an sich ändernde Bedarfe auszurichten sowie diese aus einer Hand ambulant und stationär wohnortnah zu erbringen. Termine, Therapien oder auch Notfallmaßnahmen werden, ohne Zeitverlust und unbürokratisch, von zentraler Stelle koordiniert.

„Für unsere Patienten verkürzen sich die bis dato langen Wege zur richtigen Behandlung. Wir entlasten von bürokratischen Anforderungen und sorgen dafür, dass in Bezug auf die Behandlung individuell und zeitnah das Richtige getan wird“, so IGiB-StimMT-Geschäftsführer Lutz Freiberg. „Somit wird mit dem Neubau der Grundstein für eine langfristig gute medizinische Versorgung in der Region gelegt“, berichtet John Jander, Direktor des Sana Klinikums Templin.

Kontakt

André Puchta

Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher

Tel.: +49 30 5518-2020
andre.puchta@sana-bb.de